Walkissen

Im Januar ist der Sohn meines Cousins 1 Jahr alt geworden und ich habe zu diesem Anlass mal wieder etwas Selbstgenähtes verschenkt. Schon ein paar Monate vorher hatte ich auf Pinterest ein tolles Walkissen entdeckt, dass ich für diese Gelegenheit passend fand. Die Anleitung las sich nicht allzu schwierig und das meiste Material war entweder schon vorhanden oder schnell zu besorgen. Dachte ich zumindest. Denn leider gab es im Stoffladen vor Ort nur Augen mit Glitzersteinen, was ich für ein kleines Kind ungeeignet finde. Auch in Hamburg war nichts passendes aufzutreiben. So bestellte ich also die Augen im Internet und betete, die Lieferung möge noch rechtzeitig eintreffen.

Den Wal hatte ich schon so weit es ging vorbereitet und die Lieferung kam tatsächlich auch noch am selben Tag, an dem ich mein Paket für eine pünktliche Lieferung hätte abgeben müssen. Leider hatte ich die restlichen Arbeitsschritte etwas unterschätzt und trotz früherem Feierabend musste ich irgendwann erkennen, dass es nichts mehr wird bis die Post schließt. Also konzentrierte ich mich lieber darauf den Wal ordentlich fertig zu machen als in der Hektik noch Fehler zu machen.

Da ich noch am selben Abend Bilder gemacht habe und das Licht nicht wirklich dafür geeignet war, sind die Fotos leider nicht so toll geworden.

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Die Anleitung und das Schnittmuster für den Wal findet Ihr hier.

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Kissenhüllen – Verschlussarten

In den letzten Monaten habe ich ein paar Kissenhüllen genäht – die gehen ja immer – und dabei verschieden Möglichkeiten sie zu verschließen ausprobiert.

Kissenhüllen

Um es vorweg zu nehmen: Am besten gefallen hat mir schlussendlich die Methode, die man auch häufig zu kaufen bekommt und zwar der am unteren Ende verdeckt eingenähte Reißverschluss. Aber nun erst mal der Reihe nach.

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Diesen Stoff hatte ich spontan bei einem Besuch von Stoff & Stil mitgenommen. Er fühlt sich in etwa an wie Satin und ist auch genau so flutschig. :/ Das war mir nicht ganz so bewusst, als ich ihn voller Freude zur Kasse trug, aber letztendlich ist ja doch noch etwas draus geworden. Leider fiel mir erst später ein, dass dieses Muster unbedingt nach einer Paspel verlangt, sonst hätte ich dort gleich eine mitgenommen. Das holte ich dann auf dem Stoffmarkt nach, ebenso wie den farblich passenden Reißverschluss. Leider habe ich bei beiden Sachen daneben gegriffen. Die Paspel an sich war schön, aber völlig ungeeignet, wenn man die Enden miteinander verbinden muss, da sie aus einzelnen Fäden bestand, die sich um die Kordel wickelten. Ich habe es u. a. mit Textilkleber versucht, aber das sah einfach nur bescheiden aus. Also holte ich mir im örtlichen Stoffladen eine normale Stoffpaspel, die man auftrennen und dann gescheit miteinander verbinden kann.

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Zum Verschließen habe ich also einen Reißverschluss eingenäht und zwar nach einer Anleitung in einem meiner Nähbücher. Dort kommt der Reißverschluss verdeckt mittig auf die Rückseite des Kissens.

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Die Optik des verdeckten Reißverschlusses finde ich sehr schön, aber mittig platziert würde ich es nicht mehr machen. Einmal ist es etwas aufwendiger, weil man zwei Schnittteile braucht und dann kann man das Kissen nur von einer Seite verwenden, weil man auf der anderen ja den Verschluss sieht. Außerdem finde ich, dass sich die Füllung durch die mittige Öffnung schwieriger in das Kissen schieben lässt. Mein Tipp für diese Art den Reißverschluss einzunähen: Nicht so einen dicken nehmen wie ich, der ordentlich aufträgt. Der Schieber ist viel zu dick und am Ende hatte er auch noch dicke Kunststoffriegel.

Kissenhüllen
Dieser Stoff ist ebenfalls von Stoff & Stil. Ich fand, das auf unserem Sofa noch Platz für etwas maritimes war. Diese Hülle habe ich mit dem bekannten Hotelverschluss genäht, allerdings ist die Füllung so „klumpig“, dass die Hülle stark spannt und so auf der Rückseite leider etwas auseinander klafft. Es könnte natürlich auch sein, dass die Hülle etwas knapp sitzt, aber in diesem Fall schiebe ich es mal auf die Füllung. 😀

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Der Verschluss sitzt zwar hinten, aber das hat mich so gestört, dass ich noch nachträglich einen Knopf aufgenäht habe, um die Hülle zusätzlich zu verschließen. Das hat es zumindest etwas besser gemacht.

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Diese Hülle habe ich nun mit meinem bis dato liebsten Verschluss genäht. Den Stoff hatte sich der Mann schon vor mindestens 2 Jahren mal auf einem DaWanda Kreativmarkt ausgesucht.

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Diese Art des Verschlusses werde ich zukünftig für alle meine Kissenhüllen wählen. Es sieht sauber verarbeitet aus, man benötigt lediglich zwei Schnittteile, die Füllung lässt sich leicht rein schieben, man kann Vorder- und Rückseite benutzen und es kann sich nichts verziehen. Eine Anleitung dafür findet Ihr hier.

Da diese Hülle von beiden Seiten mit demselben Stoff genäht ist, habe ich beim Zuschnitt darauf geachtet, dass die Motive aufeinander treffen. Hundertprozentig passt es nicht, dafür hätte man noch die Nahtzugaben beachten müssen, aber für mich ist das so ok.

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Garten – Teil II

Unglaublich aber wahr – es gibt einen zweiten Teil der Gartenserie! Wird auch Zeit, die neue Gartensaison geht bald wieder los. Noch unglaublicher ist wahrscheinlich, dass ich mich hier mal wieder zu Wort melde. Eigentlich hatte ich Ende November den festen Vorsatz gefasst ein paar freie Tage dazu zu nutzen ordentlich in die Tasten zu hauen. Genau zu diesem Zeitpunkt entschloss sich aber mein PC einfach mal kaputt zu gehen. Bis alles wieder lief waren dann auch schon mal zwei Wochen ins Land gegangen und Geburtstag, Weihnachten und Silvester standen vor der Tür und es war nicht daran zu denken hier wieder loszulegen. Mittlerweile ist dann auch schon wieder Ende März und wir starten also mit einem Rückblick auf die Früchte unserer Gartenarbeit.

Falls es dem ein oder anderen Leser wie mir geht und er nicht mehr weiß, was ich im ersten Teil geschrieben habe: Bitte hier entlang. Wir starten wieder in der selben Reihenfolge.

Der Lavendel hat das Umpflanzen gut überstanden und schön geblüht. Auch den Winter haben die zwei Pflanzen locker weggesteckt und sehen auch ein bisschen buschiger aus als letztes Jahr.

Die Gloriosa habe ich Anfang März einmal aus ihrem Topf raus geholt und die Wurzeln überprüft. Da alle gut aussahen, habe ich sie wieder in einer Mischung aus alter und neuer Blumenerde eingetopft. Dann wurde sie ans Fenster an ein sonniges Plätzchen gestellt und feucht gehalten. Es hat dann zwar ein wenig gedauert, aber nachdem erst mal die ersten Triebspitzen zu sehen waren ist sie rasend schnell gewachsen. Ich war froh, als sie endlich raus konnte, weil ich schon gar nicht mehr wusste wie ich diese langen Triebe im Haus befestigen sollte.

Dieses Jahr habe ich die Wurzeln auf zwei Töpfe aufgeteilt, da sie mir zu groß für einen erschienen und ich hoffe sie wächst und blüht wieder so toll wie letztes Jahr.
Auf derselben Seite steht ja noch eine meiner Clematis, die ist leider so gut wie gar nicht gewachsen, aber auch nicht eingegangen. Mal schauen, was sie dieses Jahr macht.

Das vom Mann angepflanzte Gemüse ist auch ganz gut gewachsen. Irgendwann fiel ihm dann aber auf, dass es irgendwie keine gute Idee ist, Pflanzen die man unterirdisch erntet (Kartoffeln) zusammen mit oberirdischen (Mais) in ein Behältnis zu setzen. Nichtsdestotrotz hatten wir trotzdem eine kleine Ernte an Kartoffeln, nur der Mais war nicht so doll.

Der niedliche kleine Pak-Choi ist so schnell und riesig gewachsen, dass wir den Nachbarn auch noch etwas abgegeben haben, weil wir so viel auf einmal gar nicht essen konnten. So wie auf diesem Bild soll er nämlich nicht aussehen. Das waren dann noch so die letzten Pflanzen, die zum Schluss übrig waren. Nachdem auch diese abgeerntet waren, habe ich die Erdbeeren Ausläufer bilden lassen, so dass ich hoffentlich dieses Jahr noch ein größere Ernte durch mehr Pflanzen haben werde.

Im ersten Teil dieser kleinen Reihe schrieb ich übrigens, dass die Pflanzen im Gegensatz zum Balkon im Garten ja viel leichter zu pflegen seien. Da wusste ich aber noch nichts von meinem neuen Erzfeind: Nacktschnecken! Die haben sich teilweise ganze Pflanzen in nur einer Nacht einverleibt. Besonders beliebt waren der Koriander und der Basilikum. Wenn es nass bzw. feucht war konnte man kaum über den Rasen gehen ohne auf eine Schnecke zu treffen und tagsüber hatten sie sich in den Beeten neben den Pflanzen im Rindenmulch verbuddelt. Ich finde die Dinger ja höchst eklig, aber ich bin dann auch nicht der Typ, der die um die Ecke bringt, also habe ich sie mit einem Schäufelchen abgesammelt und im hohen Bogen hinter die Grundstücksgrenze befördert. Natürlich ist das nicht sehr effektiv und irgendwann fand ich mich dann im Gartenmarkt wieder und habe Schneckenkorn gekauft. Das hat dann einigermaßen geholfen. Wer das auch machen möchte, bitte darauf achten die Marke zu kaufen, die für Haus- und andere willkommene Tiere (Igel z. B.) ungefährlich ist.
Nicht ganz so nervig, aber auch nicht angenehm waren die Ameisen, die sich in des Mannes Erdbeerplantagen eingenistet hatten. Auch ein Problem, was auf dem Balkon nicht so häufig vorkommt. Da die Erdbeeren ja in den Balkonkästen sind, werde ich dieses Jahr dafür plädieren, sie auf der Dachterrasse an das Geländer zu hängen. Dann bin ich auch die hässlichen Plastikdinger auf der Terrasse los. Darf dann nur keiner nach oben gucken…

Über diese Petunien war ich zu diesem Zeitpunkt immer noch enttäuscht, denn obwohl sie üppig blühten und toll gewachsen waren, waren sie immer noch größtenteils weiß und nicht lila mit weißen Sprenkeln.
Zum Glück hat sich das dann irgendwann geändert und sie haben sich von ihrer besten Seite gezeigt.

So hatte ich mir das vorgestellt!

Auf der rechten Seite der Terrasse hat sich dann neben der Vanilleblume, die es nie so richtig auf eine annehmbare Größe geschafft hat, noch eine Ballonblume eingefunden. Leider auch äußerst beliebt bei den Schnecken gewesen. :-/ Beide Pflanzen sind einjährig und so kommt an diese Stelle dieses Jahr etwas neues.  Am besten noch ein Thymian, der ist winterhart und bei Nacktschnecken echt unbeliebt. Da wurde sich nur zum Schlafen drunter gelegt, weil er so schön Schatten gespendet hat. x_x

Dies ist das Beet mit den Kräutern. Wie man sieht in diesem Moment noch mit Koriander und Basilikum, die beiden habe ich dann irgendwann aufgegeben nach zu pflanzen.  Dafür ist die Clematis aber sehr schön angewachsen und hatte wieder diese gefüllten hellen Blüten, mit denen sie irgendwann plötzlich angefangen hatte.

Die Iris hat im vergangen Jahr leider noch nicht geblüht. Laut meiner Mutter nicht ungewöhnlich. Nun gut, mal schauen was dieses Jahr passiert. Auf jeden Fall sehe ich jetzt schon neue Triebe. Das lässt ja hoffen.

Wer das Bild des Kräuterbeetes ganz genau betrachtet, sieht vielleicht auch schon die ersten Triebe der zwei Dahlien. Zu diesem Zeitpunkt waren sie noch recht klein, aber das sollte sich in der folgenden Zeit deutlich ändern. Die zwei Pflanzen sind ohne Frage mein großer Stolz und Highlight im Garten gewesen und werden es hoffentlich dieses Jahr wieder.  Deswegen kommt jetzt auch eine kleine Dahlien-Bilderflut.

Die sind so hoch gewachsen und hatte solch großen Blüten, dass ich sie auch irgendwann abstützen und anbinden musste, weil sie sonst bei zu viel Wind abgebrochen sind. Ein paar hat es leider auch erwischt, aber die haben sich dann als Schnittblume in der Vase auch toll gemacht (siehe Instagram).

Das Beet sieht zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr so doll aus, aber der Übersicht halber füge ich dieses Bild auch noch ein. Vorn rechts ist die vorm Vormieter übernommene Hortensie, die leider nicht geblüht hat, aber da sie auch neu eingesetzt hat ist das vielleicht nicht so verwunderlich. Die anderen Pflanzen zeige ich gleich noch im Detail.
Der Schmetterlingsflieder war nicht ganz so toll wie die letzten Jahre, aber das lag sicher auch am Umpflanzen. Erst gegen Ende der Saison schien er sich eingelebt zu haben, denn dann schob er plötzlich jede Menge neue Triebe nach. Nur leider halt etwas spät.

Die Malve hat sehr schön geblüht, wurde nur leider irgendwann von Läusen angefallen. Ich hoffe sie kommt dieses Jahr wieder.

Der Rittersporn war eher ein Spontankauf, wir hatten noch etwas Platz im Beet. Allerdings glaube ich, dass er für unseren Boden nicht geeignet ist und dementsprechend hat er auch nicht so lange geblüht. An sich ist er winterhart und so steht er immer noch im Beet und ich warte mal ab was passiert.

Dann hatten wir bei unserem Großeinkauf zu Beginn der Saison im Gartenmarkt noch ein ganz besondere Zuchtversion des Kapkörbchens mitgenommen. Leider hatte das keine einzige Blüte mehr, als es dann endlich nach draußen konnte und ich hab schon schwarz gesehen, dass da nochmal was kommt. Aber da sollte ich mich ordentlich täuschen. Es wurde eine riesige Pflanze draus (sieht man oben auf der Übersicht vom Beet links oben neben der Hortensie), die auch ganz toll blühte und zwar so:

Die würde ich sofort nochmal kaufen.

Unter dem Schmetterlingsflieder habe ich ja 40 Anemonen-Blumenzwiebeln verbuddelt und meine Erfolgsbilanz ist leider niederschmetternd. Ich habe sie nicht gezählt, aber ich schätze mal ich hatte nicht mal 20 Pflanzen, die dann auch wirklich blühten. Leider kamen sie auch sehr vereinzelt und das sah dann nicht ganz so aus, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber die, die blühten sahen dafür sehr schön aus.

Zu guter Letzt noch ein Bild von der einzigen Blüte, die die Rose von den Vormietern hervorgebracht hat. Nicht schlecht für so eine kleine Pflanze.

Dieses Jahr wird sich im Garten nicht mehr so viel verändern. Die Dahlien werden zur gegebenen Zeit wieder eingepflanzt, die ein oder andere Lücke für einjährige Pflanzen wird geschlossen und mal abwarten, was der Mann wieder für ein Gemüse anbaut.

Auf dem Blog wird es mit ganz viel Genähtem weitergehen, dafür habe ich dann noch Zeit gefunden und so langsam hat man ja auch mal wieder da Licht um davon Fotos zu machen.

Brownietorte mit Erdbeeren

Da ich ja so wahnsinnig aktuell bin mit meinen Beiträgen gibt es heute meinen obligatorischen jährlichen Erdbeerkuchen. Das funktioniert zum Glück auch mit TK-Erdbeeren, insofern lässt sich verschmerzen, dass vom Backen bis zum Posten dieser Torte auch bloß drei Monate vergangen sind. Aber an den leckeren Geschmack erinnere ich mich noch, als sei es gestern gewesen.

Brownietorte mit Mascarpone und Erdbeercoulis
(aus Lecker Bakery Nr. 1/2013)

brownie-erdbeertorte

Zutaten

250 g Erdbeeren (frisch oder TK)
125 g und etwas Butter
200 g Zartbitterschokolade
3 Eier (Gr. M)
Salz
150 g Zucker
50 g Mehl
4 EL Orangensaft
125 g Gelierzucker (1:1)
200 g Schlagsahne
15 g Kokosfett
250 g Mascarpone
1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung

1. Bei der Verwendung von TK-Erdbeeren diese auftauen lassen. Eine Springform (∅ 18 cm) fetten oder den Boden mit Backpapier auslegen.
2. Für den Teig 150 g Schokolade hacken und mit 125 g Butter im heißen Wasserbad schmelzen. Ca. 5 min abkühlen lassen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb und 125 g Zucker kurz verrühren. Die flüssige Schokobutter esslöffelweise unterrühren. Danach das Mehl kurz unterrühren. Den Eischnee in zwei Portionen unterheben und den Teig in der Springform glatt streichen. Im vorgeheizten (E-Herd: 175 °C / Umluft: 150 °C) Backofen ca. 25 Minuten backen (das Innere muss noch feucht sein). Herausnehmen und auskühlen lassen.
3. Für das Erdbeercoulis die Hälfte der Erdbeeren und 2 EL Orangensaft mit dem Stabmixer pürieren. Mit dem Gelierzucker in einen Topf geben. Unter ständigem Rühren aufkochen, mind. 4 Minuten sprudelnd kochen und dann den Rest Erdbeeren unterheben. Anschließend auskühlen lassen und dabei öfter umrühren.
4. Für die Soße 50 g Schokolade hacken und mit 50 g Sahne und Kokosfett in einen Topf geben. Bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. Dann 10 – 15 min. abkühlen lassen.
5. Für die Creme 150 g Sahne halbsteif schlagen. Mascarpone, 25 g Zucker, Vanillezucker und 2 EL Orangensaft cremig rühren. Die Sahne unterheben. Den Kuchen aus der Form lösen und auf eine Tortenplatte setzen. Die Mascarponecreme auf den Kuchen geben und locker verstreichen. Das Erdbeercoulis darauf verteilen und die Schokoladensoße drüber geben.

Falls sich jemand fragt, wo bei meiner Torte eigentlich die Schokosoße ist, die ist mir leider misslungen, weil die Schokolade zu heiß geworden ist und sich dann nicht mehr mit dem Fett verbinden wollte. Einen neuen Versuch habe ich dann nicht mehr gestartet, ich weiß aber nicht mehr, ob es am Mangel von Schokolade lag oder weil ich endlich essen wollte. Außerdem hätten ihr einige Minuten länger im Ofen auch ganz gut getan, denn sie war innen drin noch sehr feucht.  😀  Im  Prinzip ist sie nach dem Anschneiden halb weg geflossen, was absolut nicht fotogen, aber dafür hammermäßig lecker war.

SchnabelinaBag, small

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass der letzte Post auf diesem Blog von Mitte Mai ist. Soviel zu meinem Vorsatz wieder regelmäßig zu bloggen. An Themen mangelt es nach wie vor nicht, nur die Zeit, die ist irgendwie seit dem Umzug sehr rar geworden. Vielleicht wird das im Herbst und Winter ja wieder besser. Aber ich verspreche besser nichts.

Einen zweiten Gartenbericht gibt es auf jeden Fall, ich habe dafür in den letzten Monaten fleißig Fotos gemacht. Heute soll es aber erst mal um die zweite SchnabelinaBag gehen, welche ich für meine Mutter genäht habe. Ursprünglich ja als Weihnachtsgeschenk geplant, ist es dann doch aufgrund Zeitmangels wegen des Umzugs ein Geburtstagsgeschenk geworden. Das hat mich aber auch etwas in Schwitzen gebracht, zeitweise dachte ich, ich schaffe das nicht bis Juli. Aber am Ende hat doch alles gut geklappt und ich war sogar 2 oder 3 Wochen vorher fertig.

Den Stoff habe ich im Februar auf dem holländischen Stoffmarkt in Hamburg gekauft. Mein Plan sah ursprünglich einen roten Außenstoff für die Tasche vor, aber mir fiel nichts passendes in die Hände und so schlug ich dann an dem Stand mit den japanischen Stoffen zu. Eigentlich müsste ich die Tasche somit selbst behalten, aber ich habe sie dann doch abgegeben.  😀

Da die SchnabelinaBag als Handtasche dienen sollte, habe ich sie in der Größe small genäht. Wer sich mein Erstlingswerk in der Größe medium anschauen will, bitte hier klicken.

Da der Beitrag etwas länger geraten ist, geht es nach einem Klick weiter.
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